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Kraftklub holen sich den Preis!

10.09.2010
Wo Kraft draufsteht, ist auch Kraft drin: Mit lautem Sound und rotzigen Texten haben sich Kraftklub aus Chemnitz gegen hunderte Bewerber durchgesetzt und das Finale des New Music Awards 2010 gewonnen.

Schon die Location - die Eingangshalle im ehemaligen Flughafen Tempelhof in Berlin - war beeindruckend. Hohe Decken, massive, bedrohlich wirkende Säulen und Wände und mitten in der großen Halle, die Bühne, auf der die Finalisten nochmal die Chance hatten, alles zu geben. Und genau das taten The Love Bülow, Kraftklub, Avery Mile und AndiOliPhilipp auch.

 

Durchatmen und raus

Das Publikum nahm den vier Finalisten sicherlich einige Angst, feierte und grölte munter drauflos. The Love Bülow machten den Anfang, gefolgt von Kraftklub, Avery Mile und AndiOliPhilipp. Besonders Kraftklub punkteten mit ihrem Auftritt und rissen das Publikum von der ersten Sekunde an mit. "Bei Kraftklub bebte die Menge", "Es war einfach nur super" und "Es hätte gar kein anderes Ergebnis geben können", waren sich die Besucher an diesem Abend einig.

 

Entscheidende Rauchwolken über Tempelhof

Nach den Auftritten der Bands zog sich die Jury aus Branchenkennern und Musikredakteuren zurück und grübelte, wer die Trophäe und den von der Firma Korg&More gestifteten Gutschein für Musikequipment im Wert von 10.000 Euro mit in den heimischen Proberaum nehmen darf. Fest steht: Alle vier Bands waren toll, aber es kann immer nur einen Gewinner geben.

 

And the winner is...

"Einstimmig" lautete schließlich das Urteil der Jury, bevor sie das Logo von zwei aneinandergelehnten Ks für Kraftklub in die Kameras hielt. Die Begründung: "Wir haben vier sehr gute Bands gesehen, aber bei Kraftklub war das Gesamtpaket am stimmigsten: ein authentischer Auftritt mit Selbstironie. Musikalisch hatten wir das Gefühl, dass sie ihren Bandstil gefunden haben." 

 

Die Sieger: baff!

Ungläubiges Kopfschütteln bei den sonst so frechen Jungs aus Chemnitz: "Geil! Wir haben zum ersten Mal bei sowas mitgemacht und freuen uns riesig". Den fünf Jungs aus Chemnitz dürften nach dem langen Weg tonnenweise Steine vom Herzen gefallen sein. Das Interesse der Musikindustrie ist ihnen mit ihrem Sieg sicher, und das musste natürlich gefeiert werden!